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Weihrauch

Weihrauch

Weihrauch - Olibanum indicum (lat.)

 

Verwendung von Weihrauch im Altertum

Schon seit vielen Jahrtausenden wird der Weihrauch in verschiedenen Religionen wegen seiner desinfizierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften als Räuchermittel eingesetzt. Die alten Ägypter gebrauchten den Weihrauch sogar zur Mumifizierung berühmter Verstorbener. Auch im alten Rom wurde Weihrauch während der Messe verräuchert und galt als Zeichen vom gegenwärtigen Gott und dem Heiligen Geist. Noch heute begegnet uns der würzige Duft des Weihrauchs zu bestimmten Anlässen in Gottesdiensten der römisch-katholischen Kirche. Dabei symbolisiert der Weihrauch nicht nur eine innere Reinigung, die der Betende in der Verehrung Gottes erfährt. 

 

Medizinische Anwendung von Weihrauch

In der Ayurveda-Medizin stellt indischer Weihrauch bei entzündlichen Erkrankungen schon seit langer Zeit ein wichtiges Arzneimittel dar. Der Weihrauch hat inzwischen auch in unserer modernen Medizin einen bedeutenden Stellenwert erlangt. Anders als im Altertum, wird er heute als Weihrauchextrakt mit standardisiertem Wirkstoffgehalt eingesetzt. Da seine Hauptinhaltsstoffe, ein Gemisch verschiedener Boswelliasäuren, eine ähnliche Struktur haben, wie die des Cortisons, werden die phytotherapeutischen Wirkansätze häufig mit denen von Cortisonpräparaten verglichen.

Durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften kann der indische Weihrauch bei der Behandlung verschiedener Erkrankungen angewendet werden. Klinisch untersucht wurde der Einsatz von indischem Weihrauch z.B. in Bereichen der Rheumatologie, Gastroenterologie, Pneumologie und Neurologie.

So hat der Weihrauch inzwischen ein festes Einsatzgebiet bei entzündlichen Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Zu der Verwendung bei Asthma bronchiale und rheumatischen entzündlichen Erkrankungen gibt es einige Einzelfallberichte und Pilotstudien. Auch im Rahmen der Biologischen Krebstherapie wird der Weihrauch gerne eingesetzt, da er den programmierten Zelltod, die Apoptose fördern soll.

Immer wieder wird die Verwendung von Weihrauch im Rahmen von Hirntumoren beschrieben. Große Erfahrungen dazu hat Prof. Dr. Thomas Simmet, ein Pharmakologe aus Bochum, der beobachtet hat, dass unter Weihrauchgabe, meist in Form von indischen Weihrauchkapseln mit definiertem Wirkstoffgehalt, die dabei häufig auftretenden Hirnödeme positiv beeinflusst werden konnten. Diese sind meist die Verursacher der bei dieser Erkrankung auftretenden Beschwerden wie Lähmungen, Sprachstörungen sowie weitere neurologische Symptome.

Der Weihrauch lässt sich meist mit allen anderen Präparaten problemlos anwenden. Da es in Deutschland keine industriell zugelassenen Arzneimittel mit Weihrauchextrakten gibt, werden diese von einigen Apotheken als Rezepturarzneimittel mit einem definierten Wirkstoffgehalt und ohne Angabe von speziellen Anwendungsgebieten hergestellt und vertrieben.

Verschiedene Studien belegen inzwischen, dass die im Harz des indischen Weihrauchs vorkommenden Boswelliasäuren in entzündliche Prozesse des Körpers eingreifen, indem sie Enzyme hemmen, die für die Entstehung  von Entzündungen verantwortlich sind.
Indischer Weihrauch wird somit als mögliche Alternative zu Kortison angesehen, welches heutzutage das  Mittel der Wahl zur Behandlung von stärkeren Entzündungen darstellt. Da indischer Weihrauch dasselbe Enzymsystem hemmt wie Kortison, sind die möglichen Anwendungsgebiete vergleichbar. Diese Beschwerden lassen sich durch die Einnahme von sinnvoll dosierten Weihrauchpräparaten mindern. Wichtig für die Wirkung ist die Einnahme einer ausreichend hohen Menge des indischen Weihrauchs. Bisherige Daten zeigen die besten Ergebnisse bei der Einnahme von vier bis sechs Gramm Weihrauchpulver. Verteilt wird dieses auf eine dreimal tägliche Einnahme in Form von Kapseln, am besten zu einer Hauptmahlzeit. Auch wenn sich die Beschwerden durch die Einnahme des indischen Weihrauchs verbessert haben, soll die Einnahme fortgeführt werden. Hierfür kann die angewendete Menge im Rahmen einer Erhaltungstherapie dann aber oft reduziert werden.

Findet begleitend auch eine Kortisonbehandlung statt, so kann im Rahmen ärztlicher Begleitung erwogen werden, das Kortison auszuschleichen - hierfür wird ca. sechs Wochen lang parallel indischer Weihrauch sowie Kortison eingenommen. Je nach Beschwerdebild kann dann probeweise damit begonnen werden, die Menge des Kortisons zu verringern. Übrigens: Der in Kirchen zum Räuchern verwendete Weihrauch ist nicht zur Behandlung von Entzündungen geeignet. Hier werden i.d.R. andere Weihrauch-Arten verwendet,  welche die für die Wirkung wichtigen Boswelliasäuren nicht oder nur  in geringeren Mengen enthalten.

 

Zubereitung von Weihrauch

Angewendet wird das Harz des indischen Weihrauchbaumes (Boswellia serrata ROXB.), welcher 6-10 Meter hoch werden kann. Dieses aus dem Baum gewonnene Harz wird als "indischer Weihrauch" bezeichnet. Gewonnen wird das Harz durch Einschneiden von Stämmen oder auch dicken Ästen der Bäume. An den so entstandenen Wunden tritt ein milchsaftähnliches Gummiharz aus, welches an der Luft erstarrt. Das getrocknete Harz ist durchsichtig gelblich-bräunlich, kann unregelmäßig kugelig aber auch längliche Formen haben. Die Stücke erscheinen wie bestäubt und sind leicht zerbrechlich. Nimmt man ein Stück Harz zur Hand, so kann man einen schwach aromatischen Duft wahrnehmen. Vom Geschmack ist der Weihrauch bitter, aromatisch. Die puren Harzstücke werden beim Kauen wieder weich. Von dem Harz wird ein Extrakt mit genau definiertem Wirkstoffgehalt hergestellt und in der weiteren Verarbeitung als Pulver zur Kapselherstellung zubereitet.
 
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