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Mariendistel

Die Mariendistel - die Leberfreundin unter den Heilpflanzen

Vielen Menschen ist die Mariendistel in der Naturheilkunde als wirksame Unterstützung für die Leberfunktion bekannt, insbesondere in Form von Mariendistel Kapseln. Auch bei Homöopathen genießt die Pflanze hohes Ansehen zur Unterstützung der Leber und des gesamten Verdauungstraktes.

Die Mariendistel (Silybum marianum) führt ihren Namen auf eine schöne Legende zurück. Die heilige Jungfrau Maria soll beim Stillen ihres Kindes etwas Muttermilch verloren haben, die die Blätter einer Distel benetzte. Daraufhin bildeten sich weißliche Flecken auf den Blättern, und die Pflanze entwickelte ihr Heilpotential. Besonders die Leberfunktion profitiert von Extrakten aus dem Kraut und von Mariendistel Tee. Der Inhaltsstoff Silymarin spielt hier eine Schlüsselrolle. Mariendistel und Leber - diese zwei gehören zusammen.

Die Botanik der Mariendistel

Silybum marianum, die unter anderem auch Christi Krone, Heilandsdistel oder Frauendistel heißt, ist eine ein-bis zweijährige krautige Pflanze aus dem Mittelmeerraum. Sie gehört zu den Korbblütlerpflanzen aus der Familie der Carduoideae. Mariendisteln haben sich inzwischen auch in Nord- , Mittel- und Südamerika sowie in Australien angesiedelt, dort gelten sie als Neophyten (invasive Fremdpflanzen). Die bis zu 150 cm aufschießende Distel mit den runden, purpurroten Blüten liebt trockene und steinige, karge Böden, verwildert teilweise wie ein Unkraut. In Ungarn, Deutschland, Österreich, aber auch in Südamerika und China wird sie als Medizinalpflanze gezielt auf großen Feldern kultiviert. Einmal jährlich - bei uns im August - wird geerntet.


Anwendung in Historie und Gegenwart

Die potenzielle Heilwirkung von Silybum marianum ist schon seit der Antike bekannt. Man gewann damals Tee und Saft aus dem Kraut. Der griechische Arzt Pedanios Dioscurides setzte die Distel unter anderem gegen Schlangenbisse ein. Der Römer Plinius der Ältere schätzte ihre Wirkung im Gallenbereich. Hintergrund der naturheilkundlichen Anwendungen ist ein entgiftender Effekt im Leberbereich, der nach neueren Erkenntnissen auch Leberzellen stabilisieren hilft.

Hier ergeben sich medizinische Anwendungsbereiche bei Leberverfettung und -zirrhose wie auch bei Vergiftungen, zum Beispiel mit dem berüchtigten Knollenblätterpilz. Für den medizinischen Einsatz werden standardisierte Extrakte gewonnen, während der Mariendistel Tee in der Eigenanwendung bei leichteren Verdauungsstörungen bewährt ist. Auch die Homöopathie hat Mariendistel und Leber frühzeitig als miteinander verbunden erkannt. In kosmetischen Anwendungen wird von einer entzündungshemmenden Wirkung ausgegangen.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Mariendistel enthält Bitterstoffe, biogene Amine, Gerbstoffe, Farbstoffe sowie ätherische Öle und Harze. Der bekannteste Inhaltsstoff ist das Silymarin. Dieses Polyphenol ist genau genommen kein Einzelstoff, sondern besteht aus weiteren Untersubstanzen wie Silibinin, Isosilibinin, Silicristin und Silidianin. Phytotherapeutisch am intensivsten wirkt dabei Silibinin, so dass medizinische Präparate vornehmlich auf diesen Wirkstoff standardisiert werden. Bei Vergiftungen mit Knollenblätterpilzen wird Silibinin intravenös verabreicht und scheint dabei durch Stabilisierung der Zellmembranen unter anderem die weitere Aufnahme der lebensgefährlichen Pilzgifte Amatoxine zu hemmen. Seitdem diese leberzerstörenden Pilzvergiftungen mit Silibinin behandelt werden, konnte die Sterblichkeitsrate von 30 Prozent auf bis zu 5 Prozent gesenkt werden.

Mariendistel für die Leber in der Eigenanwendung

Mariendistel Kapseln und Tee, aber auch Saft, alkoholische Auszüge eignen sich für die Anwendung daheim. Dabei geht es primär um die funktionelle Unterstützung des Leber-Galle-Bereichs. Hier kommen Produkte zum Einsatz bei

  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • kurmäßig als Frühjahrskur oder Fastenmaßnahme zur Leberreinigung
  • Krampfadern, Hämorrhoiden und der typischen Lebererschöpfung in der Homöopathie

Wer allergisch auf Korbblütler reagiert, sollte mit der Anwendung behutsam vorgehen. Weiterhin sollte ein Arzt die Behandlung begleiten, wenn Silymarin Präparate bei schwerwiegenden Lebererkrankungen eingesetzt werden sollen. Der Tee aus der Pflanze eignet sich nicht für die Behandlung von ernsten Erkrankungen, da bei der Lösung in Wasser keine entsprechende Dosierung erreicht werden kann. Funktionelle Verdauungsstörungen sprechen oft aber sehr gut auf den Tee an.


Darreichungsformen von Mariendistel

Mariendistel ist unter anderem in Form von Tee und Saft erhältlich. Die Kapseln weisen standardisierte Extrakte von Silymarin auf. Homöopathisch sind Urtinkturen die typische Darreichungsform. Entdecken Sie auf apowelis.de unsere große Auswahl passender Produkte. Unterstützen Sie mit Mariendistel Ihre Leber und Ihre Gesundheit.

Produkte mit Mariendistel
Carduus marianus Urtinktur
Leber-Galle-Tee Nr. 18a Salus
Sylimarin Stada forte Kapseln
Iberogast


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