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Aconitum

Was ist Aconitum - Der blaue Eisenhut?


Pflanzen der Gattung Eisenhut gehören zu den giftigsten heimischen Pflanzen, Aconitum napellus, Blauer Eisenhut, gilt sogar als giftigste Pflanze Europas. Gleichzeitig ist er aber auch eine bekannte Heilpflanze und beliebtes homöopathisches Mittel, das insbesondere bei akutem Beginn einer Erkältung oder einer Entzündung angewendet wird.


Viele Eisenhut-Arten wie der Blaue Eisenhut bilden wunderschöne Blüten aus, die Orchideenblüten ähneln und sich zum Himmel und zur Sonne öffnen. Gerade in bunten Bauerngärten finden sich die unter Naturschutz stehenden Hahnenfußgewächse als beliebte blühende Bereicherung. Dennoch ist stets Vorsicht im Umgang mit den schönen Pflanzen geboten, da ihr Gift aus den Blüten heraus sogar unverletzte Haut durchdringen kann. Bei Berührung drohen Nesselausschläge, bei Verzehr Herzversagen mit Atemstillstand. Aus diesen Vergiftungserscheinungen des Eisenhuts leitet sich auch das homöopathische Beschwerdebild der Pflanze ab, dessen Fokus auf einem heftigen, plötzlichen Krankheitsbeginn liegt.

Wo und wie wächst Aconitum?


Eisenhut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Es handelt sich um eine ausdauernde, mehrjährige krautige Pflanze. Ihre Blühkraft bezieht sie aus einer oder mehreren Pfahlwurzeln. Im Herbst stirbt normalerweise eine Wurzelknolle ab, nachdem sich bereits eine neue gebildet hat. Je nach Art blüht der Eisenhut im Frühsommer oder Herbst. Die wunderschönen, nach Art einer Traube oder Rispe verzweigten Blütenstände blühen bei den in unseren Gebieten heimischen Arten des Eisenhuts in blau oder gelb. Weltweit gibt es etwa 400 Eisenhut-Arten. Seinen Ursprung hat der Eisenhut in der Arktis und verbreitete sich vermutlich in der Eiszeit mit dem Vordringen von Gletschern.

Wofür wird Aconitum in Historie und Gegenwart angewendet?


Der Eisenhut hat als Giftpflanze Eingang in die griechische Mythologie gefunden. Nach der Legende brachte Herakles, Sohn von Zeus, den dreiköpfigen Hund Cerberus aus der Unterwelt mit in die Oberwelt. Sein in die Erde tropfender Speichel lies die todbringend giftige Blume Akóniton, den Eisenhut, aus der Erde sprießen. Die Griechen fürchteten das Gift von Aconitum so sehr, dass dessen Besitz mit der Todesstrafe geahndet wurde. Der römische Dichter Ovid beschrieb das Gift des Eisenhuts als typisches Gift der Stiefmütter. Im Mittelalter fand der Blaue Eisenhut auch Verwendung in sogenannte Hexensalben. Sie wurden benutzt, um Halluzinationen wie die Verwandlung in eine Katze oder in einen Werwolf hervorzurufen. Tatsächlich ist das Gift Aconitin in der Lage, die Nervenenden zu erregen und zu lähmen. Daraus kann ein Gefühl entstehen, als wüchse ein Fell. Eine dauerhafte Anwendung in der Naturheilkunde schied aus, da das Gift der Pflanze nicht zu kontrollieren war. Bis heute gibt es kein Gegenmittel bei einer Vergiftung mit Eisenhut. In der Homöopathie dagegen erkannte man das große Potenzial von Aconitum bei akuten Erkrankungen und Schmerzen. Bis zur Potenz D3 ist der homöopathisch verwendete Eisenhut verschreibungspflichtig. Oft findet sich Eisenhut auch in Kombinationsmitteln wie Aconitum Bryonia Globuli, eine Rezeptur der Apotheke an der Weleda.

Was sind die Inhaltsstoffe von Aconitum und wie ist ihre Wirkweise?


Eisenhut Pflanzen enthalten eine Reihe von giftigen Alkaloiden. Im Mittelpunkt steht hier Aconitin. Daneben sind auch Benzoylnaponin, Hypaconitin, Lycaconitin, Neopellin, Aconin, Napellin, Neolin und Lycoctonin nachweisbar. Alkaloide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die auch im tierischen und menschlichen Organismus wirken. Bei Aconitin ist eine Dosis nach Verzehr von etwa 5 mg für Menschen tödlich. Damit ist es wirksamer als viele andere Pflanzengifte wie beispielsweise Strychnin. Seine Wirkung erzielt das Gift, indem es zunächst verschiedene Nerven im Zentralnervensystem erregt und danach lähmt.

Was ist die aktuelle Anwendung von blauer Eisenhut in Homöopathie und Gegenwart?


Blauer Eisenhut bewährt sich seit langem als wichtiges homöopathisches Mono- oder Kombinationspräparat wie WALA Aconit Ohrentropfen oder Aconit D4 Bryonia D4 Globuli der Apotheke an der Weleda. Hauptanwendungsgebiete von Aconitum napellus sind unter anderem

Die Darreichungsformen


Homöopathisch wird Blauer Eisenhut zu Globuli, Tabletten, Tropfen, Salben und Einreibemitteln verabeitet. Aconitum ist Bestandteil verschiedener Kombinationsmittel wie Aconitum Bryonia Globuli der Apotheke an der Weleda oder Infludoron von Weleda.

Produkte mit Eisenhut
Aconit D4 Bryonia D4 Globuli 20 g
Infludoron Streukügelchen 10 g
Aconit Schmerzöl 50 ml
Aconit Ohrentropfen 10 ml
Aconitum/China comp Globuli 20 g
Aconitum D12 Globuli 10 g

© Apotheke an der Weleda


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