Anzahl /Artikel Einzelpreis
Zwischensumme 0,00 €
Zur Kasse
Anzahl /Artikel Einzelpreis
Zwischensumme 0,00 €
Zur Kasse
» Passwort vergessen » Registrieren
×
Produktvorschläge:
Bitte betätigen Sie zunächst die Enter-Taste.
Sollte Ihre Suche kein Ergebnis liefern, beraten wir Sie gerne unter Telefon +49 (0) 7171 - 874 44 44.
Wir können alle in Deutschland lieferbaren Arzneimittel sowie Import-Arzneimittel für Sie bestellen.

Ihr apowelis Team

Hersteller
Kategorien
Vorschläge
Bestellung + Beratung +49 (0) 7171 - 874 44 44
Mo - Fr 8 - 18 Uhr, Sa 9 - 13 Uhr
Startseite
         
Anzahl /Artikel Einzelpreis
Zwischensumme 0,00 €
Zur Kasse
Zecken

Zecken

Zecken – Was hilft?

Zecken sind blutsaugende Milben und als Parasiten auf Haustieren und Menschen gefürchtet. Kopfschmerzen, hohes Fieber, bleibende Spätschäden – das können die schlimmen Folgen eines Zeckenbisses sein.

Zeckenstiche (umgangssprachlich oft als Zeckenbisse bezeichnet) sind nicht nur unangenehm, weil sich die Zecke an ihren menschlichen oder tierischen Wirten ansaugt. Der Stich der Plagegeister kann auch gefährlich sein: Zecken übertragen Viren, die zur Frühsommer- Meningoenzephalitis (Hirnhautentzündung) führen und Bakterien, die Borreliose verursachen. Leider ist es nicht einfach, sich gegen Zecken zu schützen. Die kleinen Parasiten lauern fast überall in der freien Natur. Wer viel im Wald und auf Wiesen unterwegs ist, ist gefährdet.


Was sind Zecken?


Manche Menschen sehen die Zecke auf den ersten Blick als Insekt an. Dabei hat der etwa 3 mm große Parasit statt der insektenüblichen sechs Beine acht. Das gilt jedenfalls für die erwachsene Zecke. Zecken sind Milben und mit Spinnen verwandt. Sie befinden sich vor allem im Gras, die landläufige Meinung, dass sie sich von Bäumen auf ihre Wirtstiere fallen lassen, ist nicht korrekt. Anfang des 21. Jahrhunderts waren bereits 900 Arten weltweit bekannt. Es kommen immer neue Arten dazu. Außerdem wandern bei uns aufgrund der Erwärmung des Klimas Arten ein, die im Süden von Europa beheimatet sind. In Deutschland sind zurzeit etwa 20 verschiedene Zeckenarten bekannt. Die Milben durchlaufen drei verschiedene Entwicklungsstadien von der Larve, über die Nymphe bis hin zum erwachsenen Tier. Für jeden Übergang zum nächsthöheren Entwicklungsstadium mit Häutung sowie zur Bildung neuer Eier in den weiblichen Milben benötigen die Spinnentiere Blut. Dazu suchen sie sich geeignete Wirte. Zecken sind sehr robust, sie fallen in der kalten Jahreszeit in eine Art Winterstarre und werden ab 8 °C (bei uns ca. zwischen März und Oktober) wieder aktiv.


Der Zeckenbiss, der ein Stich ist


Die blutsaugenden Milben verfügen über Mundwerkzeuge und einen Stechrüssel. Wenn von Zeckenbissen die Rede ist, handelt es sich um Zeckenstiche. Ihre Mundwerkzeuge dienen den Tieren dazu, auf der Haut des Wirts kleine Gewebeeinrisse an den Kapillaren zu setzen. Die Parasiten nehmen Wärme, Bewegung sowie über ein spezifisches Organ chemische Stoffe wie Ammoniak, Milchsäure, Buttersäure beispielsweise als Teil von Schweiß und Kohlendioxid wahr. Sie reagieren damit auf viele verschiedene Geruchs- und Lichtreize. Verharren sie zunächst in Lauerstellung, setzen sie sich in Bewegung, wenn ihnen ihre Sinne geeignete Wirte in der Umgebung anzeigen. Regelmäßig stechen die Milbentiere nicht sofort zu, sondern krabbeln einige Stunden auf ihrem Wirt herum. Für den Stich bevorzugen sie feuchte, warme und geschützte Stellen am Körper von Mensch und Tier, an denen die Haut relativ dünn ist. Zecken nehmen sich Zeit für ihre Blutmahlzeit, hängen einige Tage an ihrem Wirt, bis sie vollgesogen abfallen.


Schutz vor Zecken


Sich vor den kleinen Plagegeistern zu schützen, ist nicht einfach, dennoch sollten Sie folgendes beachten:

  • bei Wanderungen im Wald festes Schuhwerk, lange Socken und lange Kleidung tragen
  • spezielle Zeckenschutzmittel nutzen
  • Hunde und Katzen regelmäßig mit Zeckenschutzmittel behandeln
  • Impfung gegen FSME, insbesondere wenn Sie in einem Risikogebiet wohnen
  • den Körper nach einem Aufenthalt in der Natur gründlich absuchen, vor allem Kniekehle, Schritt und Kopf

Besonders gefährdet für Zeckenbisse sind Kinder. Diese sollten nach Aufenthalten im Freien daher regelmäßig abgesucht werden.


Was tun nach einem Zeckenbiss

Kommt es trotz Schutz zu einem Zeckenbiss, gilt es, die Zecke möglichst schnell zu entfernen. Je länger sie an einem Wirt Blut saugt, desto mehr steigt die Gefahr einer Infektion. Bei der Entfernung der Milbe ist darauf zu achten, dass auch der Kopf und die Mundwerkzeuge entfernt werden. Wählen Sie eine Zeckenkarte oder spezielle Zeckenzange, um die Zecken schnell und unkompliziert vollständig von der Haut zu lösen.

Wichtig: notieren Sie Körperstelle und Datum des Zeckenbisses, da Krankheitssymptome erst in den Folgetagen bzw. -wochen auftreten. Nach einer Infektion mit den Erregern der Borreliose tritt häufig an der Stichstelle die charakteristische, kreisförmige Wanderröte auf. Sie kann ein erster Hinweis auf eine Infektion mit den Bakterien sein. In vielen Fällen bleiben Zeckenstiche aber unbemerkt. Es gibt dann zunächst keine Anzeichen für eine Infektion mit Bakterien oder Viren.

 

Produkte Zeckenschutz

 

mehr lesen

Abb. ähnlich

1 St

WEPA Apothekenbedarf GmbH & Co KG

PZN: 00677984

2,49 € *

Grundpreis: 2,49 € / 1 St

1-3 Werktage1-3 Werktage

 

Abb. ähnlich

1 St

WEPA Apothekenbedarf GmbH & Co KG

PZN: 06129367

12,95 € *

Grundpreis: 12,95 € / 1 St

1-3 Werktage1-3 Werktage

 

Alle Preise inkl. MwSt
ggf. zzgl. Versandkosten, Irrtum vorbehalten, ab 70 € innerhalb Deutschland portofrei. Wünschen Sie nähere Informationen zu diesem Artikel, beraten wir Sie gerne telefonisch.